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Unsere Geschichte.

Vor 1982

Zurück zu den Wurzeln.

Wie andererorts bestand auch in Oudler schon seit Urgedenken eine Form des Junggesellenvereins. Nur selten wurden diese „Jugendgruppen“ amtlich als Vereine im Staatsblatt angemeldet. Das hatte zum einen mit den damit verbundenen Registrierungskosten zu tun und zum anderen sah man in dieser Vorgehensweise keinerlei Vorteile.
Seit über hundert Jahren kümmern sich die Junggesellen in Oudler nachweislich um die Brauchtumspflege und das interne dörfliche Kulturleben.

1982

Gründung des JGV.

1982 entstand aus einem Freibiergelage in der Stammkneipe „Bei Wilma“ die Idee einer offiziellen Vereinsgründung. Der harte Kern bildete eine Clique, die auch schon einige Jahre zuvor unter Pastor Karl-Heinz Calles eine sogenannte „Jugendgruppe“ bildete, die ihre wöchentlichen Treffen in einem eigens dafür hergerichteten Raum im Obergeschoss der alten Oudler Dorfschule abhielt. Diese Gruppe organisierte neben den regelmäßigen Treffen auch Ausflüge und Wochenendcamps, wie beispielsweise nach Montenau. Um auch äußerlich als „kampfstarke“ und vor allem harmonische auftretende Truppe zu erscheinen beschloss der erste Vorstand auch ohne jeglichen finanziellen Grundstock die Anschaffung von Vereinshemden. Als Maskottchen wurde der Löwe ausgesucht, der auch heute noch bei allen Veranstaltungen als Glücksbringer gilt. Zum ersten Präsidenten wurde der im Jahre 2015 leider plötzlich verstorbene Werner Lentzen gewählt. Doch bereits nach kurzer Zeit musste Werner Lentzen aus persönlichen Grünelen abdanken; Nachfolger wurde Reinhold Fank. Um zu finanziellen Mitteln zu gelangen und um die Ziele und auch Wünsche der Vereinsmitglieder zu erfüllen, organisierten die „Greenhorns“ erstmals größere Feste.

Als das bis dato größtes Junggesellenfest gilt der „Gründungsball“, der in der umgekrempelten Depothalle von Walter Reinertz über die Bühne ging. Neben zahlreichen Gastvereinen luden die Vereinsverantwortlichen am Sonntagnachmittag zu einem großen „Tag der Blasmusik“ ein, der zu einem bescheidenen finanziellen Erfolg avancierte. Fortan tat man es den übrigen Vereinen gleich und übte sich in der Organisation von Jugendbällen; die Einnahmen bildeten den Grundstock für spätere Großtaten. Neben der Präsens bei Dorffeiern und auch der intensiven Brauchtumspflege erwies sich der Junggesellenverein als „Mädchen für alles“, wenn im Dorf wieder „Not am Manne“ war. Ob zur Kirmes, an Karneval, oder bei Prozessionen, der Junggesellenverein erarbeitete sich während der Anfangsjahre ein beachtliches Renommee ob seiner Dynamik und seiner Einsatzbereitschaft im und für das Dorf. Präsident Reinhold Fank folgten Harald Bantz, Kurt Bous, Manfred Duprez, Gert Greven, Gerd Hennen, Romain Messerich und Olivier Messerich …. Cindy Volleville.

Jahrtausendwende

Helfer im Dorf und in der Gemeinde.

Zusammen mit allen anderen Junggesellenvereinen der Großgemeinde Burg-Reuland bewährte sich der JGV Oudler bereits mehrere Male als „Saubermann“. Diese erste „Reuli“-Aktion wurde unter anderem durch den Vorstand des JGV Oudler in Kooperation mit den Kollegen aus Auel-Steffeshausen und Aldringen organisiert und kannte einen ungeahnten Erfolg. In einer weiteren „Müllaktion“ säuberten Mitglieder des JGV auf Schlauchbooten den Flusslauf entlang der Our. Auch zeichnete sich der JGV durch diverse Teilnahmen an Aktivitäten im Ausland aus: sei es nun Fußballturniere in Koblenz oder aber Rundballenrennen in Rommersheim, der JGV Oudler vertrat überall erfolgreich die Vereinsfarben und machte durch die Kollegialität und die interne Geschlossenheit auf sich aufmerksam. Im Dorf selbst ist der Junggesellelverein eher bescheiden und agiert im Hintergrund. Als Mitgarant und Gestalter der Kappensitzung und des Karnevals in Oudler konnten in der Vergangenheit bereits wunderschöne Motivwagen geschaffen werden. Auch ist es mittlerweile zur Tradition geworden, dass der Karnevalsprinz den Reihen des JGV entstammt.

Weitere Brauchtümer, für die sich der JGV einsetzt, sind das Burgbrennen, der Maikranz, die Maiennacht. das Kirmesbaumaufrichten sowie das Krugschlagen. So kann der Junggesellenverein den Jugendlichen gezielt auf das Leben in der Gesellschaft vorbereiten unter dem Motto „Gemeinsam schaffen wir es !“ Als bislang größtes Projekt in der Vereinsgeschichte strebt der Junggesellenverein zusammen mit weiteren Dorfvereinen die Verwirklichung eines neuen Dorfsaals an. So wurde der JGV 2004 zusammen mit dem Musikverein und der Karnevalsgesellschaft Teilhaber des bestehenden Dorfsaals und fungiert auch heute noch im Verwaltungsrat der „VoG. Dorfsaal“ mit. Der JGV Oudler unterstützte zudem die Projekte der Friedhofskapelle, der Pfarrheim-Renovierung sowie trat als Sponsor der Schul- und Pfarrchronik auf.

2012

Finanzprobleme.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends gerieten die Junggesellen in Schwierigkeiten. Diverse administrative Ungereimtheiten der damaligen Generation riefen das Steuerkontrollamt auf den Plan, das eine saftige Geldbuße einforderte. Der Junggesellenverein (JGV), der 1982 gegründet wurde, musste faktisch aufgelöst werden.

2014

Neugründung des 'JG'.

Dennoch blieben die Oudler Jugendlichen ihrem Verein treu und gründeten 2014 auf Anhieb den JG Oudler, der sich fortan auch für die Planung und Durchführung des Humpenfestes verantwortlich zeichnet. Ohne finanzielle Reserven und mit Unterstützung der andere Dorfvereine zeigt Oudler hier echten Zusammenhalt. So hielt man trotzdem am Humpenball, der eine mittlerweile eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Region geworden war, fest und konnte so nach und nach wieder auf eigenen Füßen stehen. Eine harte, prägende aber auch lehrreiche Zeit für den Verein. Gesellschaftlich zeichnet sich eine Flaute im ehrenamtlichen Bereich aus. Nur wenige sind heutzutage bereit, sich für einen Verein einzusetzen und ohne finanziellen 'Return' die eigene Freizeit zu opfern. Nur wenn sich alle kulturellen und gesellschaftlichen Akteure am Riemen reißen, können Wege aus dieser prekären Sackgasse gefunden werden. Die Neugründung des JG Oudler durch engagierte und motivierte Jugendliche ist der Beweis, dass die junge Generation immer noch dafür einsteht, die Dynamik, den Elan und vor allem die Harmonie einer Dorfgemeinschaft fortzuführen und zu wahren. Gemeinsam sind wir stark!

Und heute?

Wann verliert der JG sein G?.

Auf den Bällen fällt im geselligen Beisammensein nicht selten die ironisch gemeinte Frage ``Und wann verliert der JG sein G``?
Die Sorgen sind völlig unbegründet: Die JGler halten an ihrem Verein fest! Trotz der finanziell harten Zeit in den ersten Jahren nach Neugründung 2014 (ohne finanzielle Rücklagen!), in denen von Seiten des Junggesellenvereins keine Investitionen beispielsweise in Taxifahrten oder in die ``Getränkekasse`` bei Veranstaltungen fließen konnten, hielten die Junggesellen aus Oudler an ihrem Verein fest – vielleicht durch die prekäre Situation noch stärker als zuvor.
Mittlerweile hat sich der Verein durch das Engagement ALLER Mitglieder und harte Sparmaßnahmen stark gemausert, steht heute in jeder Hinsicht stabil dar und blickt einer vielversprechenden Zukunft entgegen!
Also, liebe Vereinskollegen: Ihr könnt weiterhin mit uns rechnen! Und auch das Bier auf dem traditionellen Humpenball wird noch viele Jahre fließen! 😉